Archiv | Januar, 2009

Zahl des Tages – 17

30 Jan

*yeah**yeah*yeah*
Eigentlich bin ich immer noch völlig sprachlos und doch steht meine Klappe nicht still. Ich bin fassungslos, völlig überrannt und maßlos überdreht.

Ich habe heute meine staatsanwaltschaftliche Klausur vom Montag zurück bekommen und den Adelsschlag unserer Oberstaatsanwältin völlig gaga entgegen genommen.

Zitat der Abschlussbewertung:

„Ich bin begeistert. Sie haben die Klausur mustergültig gelöst. Auch und insbesondere der praktische Teil ist Ihnen vollends gelungen. Bis auf ein paar kleinere Punkte haben Sie eine exzellente Arbeit abgeliefert.
Deshalb ohne Einschränkung 17 Punkte (sehr gut!)“

O-Ton der OStA’in bei der Rückgabe:

„Ich habe noch nie im Leben 17 Punkte verteilt, aber Ihre Arbeit war einfach überrangend. Auf Grund dieser habe ich sogar meine Lösungsskizze umgearbeitet, weil sie einfach mit ihren Argumenten Recht hatten. Zudem ist ihre Verfügung und insbesondere Ihre Anklage abslout praxistauglich. Die Anklage hätte jeder StA ohne Korrekturen so unterschrieben.“

Ich hab gedacht, ich fall jeden Moment in Ohnmacht. Das Büffeln hat sich offenbar wunderbar ausgezahlt!!!

Und nu genieß ich meinen Freitagabend!!! *skol*

Auaaaaaaaaaaaa

26 Jan

Nach meiner ersten 5 stündigen Anklageklausur in der StA – Station schmerzt mir das Nagelbett meiner Schreibfinger so dermaßen, dass ich diese nur noch rudimentär verwende. Meine Fresse….ich hatte schon vergessen, wie sehr man im Strafrecht in Zeitverzug gerät.

Mein Ziel hab ich allerdings erreicht: eine für mich logische und gerechte Lösung + Verfügung + Anklage zu schreiben.

Vergessen hatte ich allerdings, wie es ist, wenn man nach 5 Stunden und 32 DIN A4 Seiten in Kleinstschrift, versucht den Füller aus den Fingern zu lösen. *autsch*
Meine verkrampften Finger wollten das Ding gar nicht mehr loslassen.
Jedenfalls hab ich meine armen, armen Fingerchen gleich mit einem Handbad beruhigt. *luxusisdat* 🙂

Als Vorbereitung nicht nur für die Klausur, sondern auch für Dezernatsarbeit empfehle ich folgendes….Tipp
Eine gute Ergänzung mit vielen Formulierungsbeispielen!!!

Drückt mir die Daumen für die Beurteilung, welche am kommenden Freitag früh mit aller Härte über mich hereinbrechen wird.

[Gaga]

21 Jan

„9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen mir, ich bin nicht verrückt. Die 10te summt die Melodie von Tetris“

🙂

So hab ich mich heute an meinem ersten Verhandlungstag als Vertreterin der Staatsanwaltschaft gefühlt.
Aber es sei angemerkt: es macht tatsächlich auch Spass, wenn die erste Aufregung verflogen ist!!!

Kommentare…nun gehts!!

17 Jan

So da mir nun schon öfter zu Ohren kam, dass Leser keine Kommentare hinterlassen können, hab ich mich nochmal an meine Blogeinstellungen gesetzt.
Und siehe da, da war doch ein Häckchen gesetzt, was so nicht gewollt war.

Nun müsste es also funzen, egal ob ihr selbst einen Blog habt, oder ein Google Konto oder gar nix.
Da nun jeder – auch anonyme Kommentare – zulässig sind, habe ich allerdings die Moderation eingeschalten. Ein bißchen Kontrolle über die Kommentare muss schon sein, um nicht zugespamt zu werden. 😉

Es kann also sein, dass ihr euren Kommentar nicht nach wenigen Minuten hier lesen könnt. Ich muss ja auch noch nebenbei arbeiten…..manchmal….*kicher*

Es ist vollbracht!!!

11 Jan

Ja ich hab es vollbracht. Mein Objektivpark ist vorerst vollendet. 😉
Und ich bin glücklich!!!

Canon EF-S 10-22mm f3,5-4,5 USM

Canon EF 50mm 1,4

Canon EF 70-200 4 L USM

und mein gutes altes Kit Canon EF-S 18-55

Natürlich geht es immer besser, lückenloser, lichtstärker, mit Bildstabilisator, nur L Serie – höher weiter schneller. Mir allerdings gefällt mein Park. Lange saß ich und grübelte über eine lückenlose Abdeckung „jeder“ Brennweite, natürlich auch super lichtstark. Tja der Alltag holt einen immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und auch der Geldbeutel sollte in Relation zum Hobby stehen.

Nun ja….es bleibt ein tolles Zitat von einem Unbekannten:

„Es ist vollkommen wurscht, welche Kombi man dabei hat – man muss jedes einzelne Objektiv für seine speziellen Eigenschaften lieben! Nur so wird man glücklich!“

Warum eigentlich RAW???

8 Jan

Ziemlich oft begegnet mir die Frage, warum ich im RAW – Format meine Bilder aufnehme.

Aber was ist eigentlich ein RAW?

Ein Raw bezeichnet ein Dateiformat (wie auch jpg), welches die Infos, die sie bei der Aufnahme vom Bildsensor erhält, ohne Bearbeitung 1:1 auf die Speicherkarte schreibt.
Das Bild ist bildsprachlich roh. Es ist außerhalb der digitalen Welt ein Bild vor der Dunkelkammer….ein Rohdiamant, welcher darauf wartet, von seinem Benutzer am Comp geschliffen zu werden.

Dabei ist die Nachbearbeitung/ der Feinschliff oder wie auch immer kein Geheimnis oder dergleichen.

Wichtig zu wissen ist, dass ein normales Bildverarbeitungsprogramm mit diesem Format nix anzufangen weiß. Allerdings ist das kein Problem. Mit jeder Cam wird auch ein entsprechendes Programm zum Lesen, Bearbeiten und Konvertieren dieses Formates mitgeliefert.
Zu meiner war das Programm „Zoombrowser EX“ dazu.

Ich arbeite mittlerweile mit dem Adobe Bridge, welches zum PS CS 2 dazu ist. (die Programme ähneln sich aber doch, also keine Panik)
Zur Verdeutlichung der Möglichkeiten hab ich mal ein Bild von mir genommen, was zugegeben eigentlich nicht besonders geeignet ist. *flöt*
Aber letztendlich müsst ihr schon selbst etwas rumprobieren, denn über Geschmack und Bildgestaltung lässt sich nicht streiten. 😉

Was ergeben sich für Möglichkeiten

Das ist die Orginalaufnahme, so wie sie roh auf meinem Comp gelandet ist. Die blauen Kreise auf dem Stinkerkopf zeigen zwei überlichtete Stellen. Die roten Kreise zeigen das, was für mich in dieser Aufnahme wichtig war – nämlich die Belichtungskorrektur.
Hier war nur wenig nötig, aber immerhin.

Und das ist, was mir am RAW so gefällt. Kleinigkeiten lassen sich im Rohzustand schon auslöschen.

Gemacht habe ich mit dem Bild das:

Die Belichtung etwas herunter gesetzt.

Man kann aber weit mehr machen – z.B. den Weißabgleich im Nachhinein abgleichen.

Rot unterstrichen – der Weißabgleich. Rechts daneben ein Kästchen in dem man ihn schnell abgleichen kann. Dies kann man auch mit den zwei Reglern „Temperatur“ & „Farbabgleich“ per Hand tun, was feinere Ergebnisse liefert. Allerdings auch etwas Übung erfordert.

Nur mal zum Vergleich ein scheußlicher Weißabgleich für diese Aufnahme:

So gestaltet will man sicherlich keines seiner Fotos. Allerdings kann es doch passieren, dass man in Natura solche Fotos produziert und genau deswegen mag ich das RAW. Ich kann auch nach dem Moment der Aufnahme noch starken Einfluss nehmen auf das letztendliche Bild.

Was anzumerken bleibt ist, dass jedes Bild verschieden ist. Jede Aufnahmesituation unterscheidet sich von einer Sekunde auf die andere. Und so sind unterschiedliche feine Bearbeitungen nötig für den Feinschliff nach Eurem Geschmack.
Ihr kommt also nicht umhin zu probieren!!!

Weiterhin bleibt, dass der Fotograf nach Möglichkeit bereits bei der Aufnahme auf Belichtung, Weißabgleich etc achten sollte. Auch das RAW hat seine Grenzen und nix ist ärgerlicher, als ein Foto eines tollen Momentes völlig versauhudelt von den Einstellungen des Fotografen (Stichwort: ISO!!!).

P.S. nur so zur Sicherheit: die Bilder kann man anklicken zur Vergrößerung!!! 🙂 Nicht das jemand krampfhaft versucht mit der Lupe die Schrift zu lesen.

Achtung: Dieser Beitrag erhebt nicht den Anspruch auch Vollständikeit oder absolute Korrektheit.

So war das nicht geplant…

6 Jan

Toll….mich hat die Rüsselseuche überfallen. *schnief*
Ich sitz hier vor nem ganzen Haufen Tatüs, trink den ganzen Tag schon Tee, rieche nach Vick Waporup (oder wie man das Zeug schreibt), hab Gliederschmerzen und ne Birne, als hätte ich ne ganze Kiste Wein getrunken.
Und um so später der Abend, um so höher steigt auch das Fieberthermometer.

TOLL!!! ECHT TOLL!!!

Dabei wollte ich doch voller Eifer wieder an die Arbeit gehen nach den Feiertagen.

Nun ja….daraus wird wohl vorerst nix. 😦

Die Cam im Winter

3 Jan

Draußen ist es bitter bitter kalt und laut Wetterbericht soll das noch nicht die Spitze des Eisberges sein. Angesagt sind Tiefsttemperaturen von bis zu -20 C°.
Aber diese Eislandschaft hat fototechnisch gesehen durch aus ihre Reize!

Dennoch gibt es einiges zu beachten, wenn man seine Technik möglichst unbeschadet diesen Temperaturen aussetzen möchte.

In den Handbüchern steht oft drin, dass man die Cam nur bis zum Nullpunkt draußen einsetzen sollte. Nun ja meiner Meinung nach lässt man sich damit doch das ein oder andere sehr interessante Motiv entgehen.

Die Akkus sind doch recht kälteempfindlich und so sollte man bei einem Shooting stets einen Wechselakku dabei haben, damit man ja nicht mitten drin abbrechen muss. Das wäre ärgerlich!! 😉
Um die Akkus leistungsfähig zu halten, trage ich sie am Körper. Einfach in die Hosentasche und gut ist.

Weiterhin sollte man beachten, dass bei einem starken Temperaturunterschied – wenn man die Cam dann von draußen wieder mit in die gut beheizte Stube nimmt – die Gefahr besteht, dass sich Kondensationen auf und in der Cam bilden können. Dem kann man ganz gut entgegenwirken, indem man die Cam vor dem Betreten eines warmen Raumes in eine Plastiktüte wickelt. Manche legen noch ein kleines Säckchen Reis dazu, wie man sie auch oft in Lederwaren findet.
Ich bevorzuge es die Cam so versehen zunächst in einem kühleren Raum abzustellen. Und erst nach einer Weile – wiederrum so verpackt – in den beheizten Raum zu bringen. Allerdings lasse ich sie auch dort noch eine Weile stehen, bis sie sich den Raumtemperaturen einigermaßen angepasst hat.

Je nach der Länge des Einsatzes und der herrschenden Außentemparturen kann das schon mal recht lange dauern.
Aber Geduld ist ja schließlich eine Tugend und die Ausrüstung liegt einem ja am Herzen!!!
😉

In diesem Sinne allzeit gutes Licht und viele schöne Eislandschaftsfotos!!

Prosit Neujahr

1 Jan

Ich wünsche allen ein gesundes und glückliches neues Jahr!!!

Ich habe mich entschieden, den Blog zu nutzen, um ab und an auch mal ein paar Tutorials hinsichtlich Bearbeitungstechniken, Fotonews und Einstellungshilfen zu veröffentlichen.
Ich habe im letzten Jahr sehr viele gute und wahnsinnig hilfreiche Tipps von Freunden bekommen und konnte mich so auch ein klein Stückchen verbessern. Von solchen Hilfen zehrt jeder Neuling – auch ich habe bzw. mache es immer noch von diesen hilfsbereiten Menschen partizipiert.

Und auf diesem Weg möcht ich gern auch anderen kleine Tipps und Einstiegshilfen geben.

Für Anregungen bezüglich der Themenwahl, sowie natürlich auch Kritik stehe offen gegenüber und hoffe sogar darauf!
Von Feedback lebt natürlich auch eine solche Aktion 😉

Aber auch immer mal wieder kleine private Geschichtchen und vielleicht sogar ein paar Tipps für das juristische Referendariat sollen im Jahr 2009 nicht zu kurz kommen.

Nun hängt es wohl an mir, die Zeit für Aktuallisierung zu finden!

Ein kleiner Tipp am heutigen Tag:
Man munkelt in der Fotowelt, dass Canon im Jahr 2009 die Preise wieder anheben will, da der € sich ungünstig entwickelt hat.
Nun ist es leider mit solchen Geschichten immer so eine Sache. Wer sagt einem schon, ob es wirklich wahr ist oder nur eine geschickte Politik des Einzelhandels.
Wer jedoch schon länger mit einem bestimmten Canonobjektiv oder Blitz oder sonstigem Zubehör liegäugelt, dem würde ich zum baldigen Kauf raten.
Man weiß ja nie und die Preise stehen momentan noch recht gut da! 😉

In diesem Sinne – ich wünsch Euch was!