Archiv | Februar, 2009

Streßfaktor…

28 Feb

hoch 10 ist angesagt, wenn man bei der Staatsanwaltschaft seinen Dienst ableistet.
Es macht wirklich Spass, aber manchmal da erschlägt es einen auch.

Bisher war ich jede Woche zum Sitzungsdienst eingeteilt, dazu kommt die AG Vor – und Nachbereitung, die Klausuren aus der AG, die wöchentlichen Klausuren aus dem Examensklausurenkurs und natürlich die Ausbildung am Arbeitsplatz.
Mein Tag könnte gut und gerne 48 Stunden haben!

Allerdings entschädigt das positive Feedback auch die Augenringe und ständige Müdigkeit! 🙂

Nun wollt ich mir gestern nach der Klausurbesprechung mal wieder eine Auszeit gönnen und mit der Cam losziehen. Es war ja früh (als ich losging) so herrliches Wetter – blauer Himmel, Sonnenschein und Vogelgezwitscher.
Tja ein Satz mit X, das war wohl nix!
Am Nachmittag regnete es, wie aus Eimern und heute sieht es auch nicht besser aus.
So kann ich auch meine Akten wegschrubben.

Aber irgendwann in den nächsten Tagen klappt es mit ein paar Stadtfotos, da bin ich mir ganz sicher!!!

[Große Worte]

20 Feb

Ich trage Dein Herz bei mir,
ich trage es in meinem Herzen.

Nie bin ich ohne es,
wohin ich auch gehe,
gehst Du meine Teure
und was auch nur von mir allein gemacht wird
ist dein Werk…mein Schatz.

Ich fürchte kein Schicksal,
weil Du mein Schicksal bist,
mein Liebling.
Ich will keine Welt,
weil Du meine Schöne
meine Welt bist.
Du bist was der Mond immer bedeutet hat
und was die Sonne immer singt.

Meine Liebste
hier ist das tiefste Geheimnis um das keiner weiß,
hier ist die Wurzel der Wurzel
und die Knospe der Knospe
und der Himmel des Himmels
eines Baumes Namens Leben,
der höher wächst als unsere Seele hoffen,
unser Geist verstecken kann.

Das ist das Wunder,
das den Himmel zusammen hält.

Ich trage Dein Herz,
ich trage es in meinem Herzen.

E.E. Cummings

Tür zu, Mimi draußen

19 Feb

Oh man….wie duselig kann frau eigentlich sein???

Vorhin wollt ich schnell mit dem Stinktier eine Mittagsrunde drehen. Also angezogen und los gings. Tja nach Beendigung jener vor der Haustür „Schock schwere Not“ (da ist es wieder *gggg*), wo ist der Schlüssel???

Panik steigt auf!! Er war einfach nicht da, dafür aber meine EC Karte.
Häääää??? Warum ist die EC Karte in meiner „Hundejacke“?

Ich Dusel hab, anstelle des Schlüssels meine EC Karte eingesteckt. *grmpf*
Zum Glück hab ich jemanden mit Handy getroffen (weil meins lag ja schön oben in der Wohnung – dort, wo man es auch brauch) und meinen Herzallerliebsten im Büro erreicht.

Mein Retter in der Not, kam dann auch angeeilt und hat mir die Tür geöffnet. Hach ich liebe ihn!!!

Laut nachgedacht

18 Feb


Manchmal, ja manchmal, da denkt man so vor sich hin und verarbeitet das Erlebte. Momentan erleb ich viel…..vorallem Jugendliche vor Gericht und deren Lebensgeschichten. Ich bin sicherlich kein Mensch der Weichspülfraktion oder des Schlages „ach es sind ja nur Jugendliche, die ihre wilde Phase haben“. Eher im Gegenteil, gerade auf diese versucht man erzieherisch noch Einfluss zu nehmen. Aber wenn man dann deren Lebensgeschichte so hört, dann schluck ich doch manchmal stark.

Nicht das dies etwaige Taten von Grund auf verzeihen würde….nein, darum geht es nicht. Aber es geht um das Päckchen, dass manche Menschen von jüngster Kindheit an mit sich herum tragen und vorallem welches sie prägt.

In solchen Situationen dank ich dem lieben Gott oder wem auch immer für das Elternhaus, welches ich genießen durfte.
Wir alle werden so unschuldig wie nix gutes geboren und sind dessen, was wir erleben, ausgeliefert. Gott klingt das gläubig, was ich nicht in der Art und Weise bin.

Man sollte wohl nie vergessen, warum man so ist, wie man ist.

Kinoabend

17 Feb

Heut abend stand „the international“ auf dem Kinoprogramm. Ein wirklich spannender und packender Film, der nicht nur mit Action glänzt, sondern auch mit Grips. Eine Verstrickung von Handlungen, Personen, Geld und dessen Macht. Über Personen, die klar auf der einen Seite stehn, welche die wechseln, wohin der Wind auch weht und jene die für Gerechtigkeit die Grenzen der Legalität überschreiten.

Klar gibt es auch kleine Macken, Details die zwar interessant sind, aber für die Handlung irrelavant oder aber die Guggenheimszene.

Obwohl ich eigentlich nicht so der Actiontyp bin, hat es mir dieser Film schon angetan. Aus meiner Sicht daher zu empfehlen.

Dahin gelabbert

11 Feb

Kennt Ihr:

„Schock schwere Not. Da muss man sich ja Kopfgedanken machen!“

Ich könnt mich jedes Mal beömmeln, wenn mir dieser Satz durch den Kopf geht und ertappe mich doch in letzter Zeit ziemlich oft dabei, diesen zu denken (Stichwort: Kopfgedanken) oder gar auszusprechen.

Und weil Frauen dafür bekannt sind, sich zu viele Kopfgedanken zu machen und von Zeit zu Zeit dazu neigen, den dritten Gedanken vor dem Ersten auszusprechen, so dass der Gesprächspartner nur ungläubig glotzt, erwähnte ich, dass ich morgen frei habe??
Jaaaaaa und ich freu mich darauf!! Endlich mal wieder durch die City bummeln und dem Kaffeeklatsch fröhnen. *yeah*

War das jetzt wirr??

Ok, so ist das mit den Kopfgedanken. *beömmelt*

Immer wieder Sonntags…

8 Feb

stell ich fest, dass

– ich am besten am Wochenende lernen/arbeiten kann,
– sich dadurch meine WE-Planung so ziemlich von Anderen unterscheidet,
– ich mich dadurch aber auch unter Druck setze,
– ich es wieder nicht geschafft hab, die Wohnung mal grundzureinigen,
– der Wäscheberg immer noch nicht kleiner ist,
– wir wieder mal ins Theater oder Museum müssten,
– wir es wieder nicht geschafft haben, brunchen zu gehn.

Aber ich mag meine Wochenenden. Klingt komisch, ist aber so!

Einen ruhigen Wochenanfang wünsch ich Euch!
Meine Woche fängt nachts morgen früh um 5 Uhr an und ich denke frei nach
Conni

„Der frühe Vogel – kann mich mal!“

Armes Hundebaby

3 Feb

Es ist Zeit ein neues Label zu starten: Motzecke

Heute komm ich zum Justizzentrum, da seh ich ein ca. 11/12 Wochen altes Hundebaby. Angebunden an einer kurzen Leine, das Halsband viel zu eng geschnürt und unter dem kleinem Popes nur ein 10×10 cm großes Stück Pappe.
Der Kleine hat schrecklich gejault und gefietscht.

Ich also rein und dem nächsten Wachmann bescheid gesagt.
Der meinte nur: „Joa da können wir auch nix machen, Hunde sind hier verboten und außerdem sitzt der schon seit um 8 Uhr dort und scheint zu niemanden zu gehören“
Ich: „Hallo, gehts noch??? Es ist halb zwei und arschkalt draußen!! Das ist noch ein Baby!!!“

Boah ich war soooooo wütend!!! Der arme Hund konnte sich in all den Stunden nicht lösen, ohne sich voll zu machen. Hat am ganzen Körper gezittert und einfach nur geweint.

Ich hab ihm dann eindringlich entgegnet, dass er sofort den Tierschutz anrufen soll oder was weiß ich wen, den Hund losmacht, sich lösen lässt und mit rein nimmt. Komischerweise klappte das dann auch und innerhalb weniger Minuten war die Feuerwehr da.

Danach traf ich eine Kollegin von mir und die erzählte, dass sie das schon heut früh probiert habe, aber man entgegnete ihr bloß, man könne nix machen.

Sowas macht mich unendlich wütend!!!!

Wieder was gelernt!!!

1 Feb

Da sitzt man abends gemütlich auf der Couch, gammelt vor sich hin und erwähnt dem Liebsten gegenüber:
„Morgen abend werd ich wieder meschugge sein!“
Da antwortet der Liebste:
„Boah seit wann benutzt Du hebräische Wörter?“

Wieder was gelernt!!! Ich bin ungläubig mit dem Wort groß geworden. *schulterzuckt*

Meschugge – ist ein aus dem Hebräischen/Jiddischen entnommenes Lehnwort. Das Wort wurde im 19. Jahrhundert aus dem Jiddischen (meschuggo = verrückt) übernommen, das seinerseits aus dem gleichbedeutenden hebräischen Wort meschugga von lehischtage`a (verrückt sein/werden) hervorging.

Quelle: Wikipedia

Einen schönen, ruhigen und entspannten Wochenanfang wünsch ich Euch!!!