Archiv | August, 2009

hmpfl

31 Aug

Das Teleskopdingens für die Malerrolle is ein riesen Arschloch.

Da bricht das Dingens mitten im Überkopfstreichen der Decke und zu allem Überfluss knallt mir die Rolle auf den Schädel. 👿

Renovieren sollte man vielleicht doch dem Fachmann überlassen? *grübel*

Des Renovierens erster Akt

Geschafft

27 Aug

Heute nun war die letzte AG Stunde im verwaltungspraktischen Ausbildungsabschnittes angesetzt und wir haben sie überlebt.

Hoch die Tassen und skol! 😀

Nein heute war wieder einmal die Vertretung unseres eigentlichen AG Leiters für uns da und wie immer war es souverän.

Nun hier mein Abschlussfazit, welches auch per Schreiben an das OLG gehen wird.

Negativ fiel vor allem die Unstrukturiertheit auf. Des weiteren, dass der AG Leiter mehrmals Urlaub innerhalb der AG Stunden hatte, was zu einer fähigen (!) Vertretung durch eine Kollegin führte. Allein diese Stunden besaßen Potenzial, Lerninhalte zu vermitteln. Im Übrigen bleibt der Eindruck, nichts in der Zeit gelernt zu haben. Alle in den 4 Klausuren zu findenden Probleme wurden durch die Kand. selbst erarbeitet oder von der Vertretung angesprochen. Die 2. Klausur musste abgebrochen werden, da sie einen elementaren Fehler enthielt – eine Gesetzesnovellierung wurde gänzlich übersehen. Auch zwei weitere Klausuren wiesen Fehler auf, welche vom Klausursteller nicht beachtet/ erkannt wurden. Fazit: man bekommt das Gefühl des Desinteresses an der Ausbildung.
Die extrem unterschiedlichen (und scheinbar von Sympathie getragenen) Bewertungen stimmen nachdenklich und wirken sich auf das Gesamtbild nicht gerade positiv aus.

Die AG sollte den Schwerpunkt weniger auf das materielle Recht legen, denn dies ist bereits Inhalt des 1. Examens und man sollte von den Kand. erwarten, dass sie dies selbstständig für sich aufarbeiten. Wesentlich wichtiger sind m.E. Besonderheiten in der Tenorierung, die Zuständigkeiten und Aufgabenfelder von Ausgangs- und Widerspruchsbehörde, Problematiken und Streitigkeiten aus dem Verfahrensrecht, Verfügungstechnik. Im Wesentlichen eben Problematiken der Bescheidtechnik.
Diese Schwerpunkte kamen in der AG zu kurz bzw. sind zum Teil nicht zufrieden stellend oder gar nicht besprochen worden. Die Besprechung an Hand von Klausuren ist grundsätzlich ein guter Ansatzpunkt. Aber es wurde eben lediglich der materielle Teil besprochen, die Tenorpunkte wurden hierbei regelmäßig außen vor gelassen. Genauso wie die Verfügungstechnik bzw. die Handhabe, was im Bescheid, was im Vermerk, was in der Abgabeverfügung anzusprechen ist.

Fazit: Obwohl das Verwaltungsrecht immer zu meinen Lieblingsgebieten gehörte bzw. gehört, war die AG ernüchternd. Um im Examen zufrieden stellende Leistungen zu erbringen absolut nicht geeignet.

Leider! Ich hatte mir mehr versprochen und bin ehrlich zu tiefst enttäuscht.

dumdidumdidum

24 Aug

wie dumm. :mrgreen:

Nennt mich Queen of the Fettkübel.
Unser kleines Stinktier freut sich über jeden und einfach alles. Es ist komisch, er scheint die Menschen nach einem bestimmten Muster auszusuchen. Irgendwie jedenfalls. 😕

Manchmal interessieren ihn fremde Menschen nicht die Bohne und manchmal glotzt er schon aus 100 m Entfernung, steht stockensteif, spitzt die Ohre (soweit das bei nem Goldi geht – höhöhö) und schraubt die Rute auf Hochmast.

Tja heute war wieder so ein Tag. Zwei junge Damen hatten es ihm angetan. Die freuten sich auch und „och wie süß, ne schön – so ein Zuckerschnäutzchen“ und unser Stinker fängt an zu hüpfen.
Es erklingt weiterhin „och is der lieb, so ein Lieber, der tut ja keiner Seele was“

Ja stimmt, antworte ich – der freut sich auch über Einbrecher!

Nun denkt ihr, wo bleibt der Schlusssprung in den Fettkübel?
DAS war er!

Es handelte sich nämlich um zwei Insassen im angrenzenden offenen Vollzug der hiesigen Justizanstalt. :mrgreen:

Ich hab keine Ahnung weswegen die Damen sitzen, aber dennoch sollte man seine Standardsprüchen eben nicht überall fallen lassen. 😳

Armer, armer Rechtsstaat

18 Aug

Was hab ich mir nur heut wieder anhören müssen. Man könnte denken, ich sei manchmal von geistiger Umnachtung nur so umgeben. Um so dramatischer wird das Ganze, wenn der mit Stammtischparolen um sich Werfende auch noch Justizangehöriger – ja sogar ein Leitender Oberstaatsanwalt ist.

Da fällt mir nur ein: armer, armer Rechtsstaat!!! 😦

Mir ist durch aus bewusst, dass es sehr sensible Themen gibt, welche den Rechtsstaat an seine Grenzen treibt. Das haben wir im Fall Gäfgen gesehen, gelesen und wahrscheinlich auch nachempfunden. Mir ist bekannt, dass man nicht immer alle Einzelheiten unseres Rechts so auf den ersten Blick verstehen oder gar nachempfinden kann. Aber dennoch, so bin ich überzeugt, hat unser Grundgesetz seine Berechtigung und die meisten unserer Vorschriften im Umgang mit Straffälligen resultieren nun mal daraus.

Doch heute hat es dem Fass den Boden ausgeschlagen.

Man parolierte:

So einem Mörder würd ich gern mal zeigen, wo es lang geht. Der sieht danach nicht besser aus, als sein Opfer.

Man muss den Tätern noch die Füße küssen, wenn sie geständig sind.

Wenn mir einer mit schlechter Kindheit kommt, dann zeig ich dem gern mal, was es heißt mein Kind zu sein.

Wenn ich könnt, wie ich wollte, dann würd ich Folter befürworten. In einigen Fällen kommt man eben nicht drum herum.

Man verstehe mich nicht falsch. Es gibt sicherlich Emotionen, die im Moment einer Vernehmung oder einer Nachrichtensendung so überkochen. Die mögen auch nicht immer astrein sein.

Aber ich berichte nicht über das stille Kämmerlein, sondern von einer Besprechung zwischen zumindest Diplom Juristen. 😕

Noch skurriler wird die Situation, wenn dann irgendwelche Tussen und Möchte – gern – Aktentaschenjuristen kichernd an ihrem Platz sitzen, als ob das gerade der Gag des Jahrhunderts war.

Mir bleibt da ehrlich gesagt die Spucke weg. Nicht nur deswegen, sondern auch wegen den Fehlern, welche der nette alte Mann uns heute beibringen wollte.

Ein Hoch auf meine AG – Leiterin in der Staatsanwaltschaft. Die zwar nicht bequem war, aber dafür frei von Parolen, Vorurteilen und Großkotztum.

*kopfschüttelnd*

P.S. nur falls jemand versucht nachzuforschen, der LOStA war nicht aus hiesiger StA. Das macht das Ganze schwierig bis unmöglich 😉

Weisheiten eines Klempners

14 Aug

Es ist so weit, der Deckenblumenkohl wird ausgebessert und bearbeitet, so dass die Nasszelle wieder in neuem Glanz erstrahlen kann.

Vorweg: ich hab nix gegen Klempner. Ich hab lediglich etwas gegen folgende Einstellung!!! 😉

Jedenfalls kam es, dass ich mit dem Klempner und einem Trockenbauer auf der Terrasse stand und man plauderte ein wenig. Da die Männer selber beide Hundebesitzer sind, konnte sich das Stinktier frei in der Wohnung bewegen und holte sich zu Beginn seine Streicheleinheiten ab.

Natürlich kam man dabei auch auf das Thema Hundehaltung und Hundeerziehung zu sprechen. Hätten wir das mal lieber gelassen. 😕

Der Klempner berichtete sodann, dass er seine Zwei mit harter Hand führt. Ok, ich bin auch kein Wattebauschschmeißer, aber was soll man sich denn unter einer harten Hand vorstellen. Hätte ich nur nicht gefragt. 😕

Er berichtete weiter, dass er der Auffassung sei, dass Hunde im Welpenalter – möglichst gleich nach dem Einzug – erstmal ordentlich eine über die Rübe brauchen. Um noch mehr Eindruck zu schinden und für später ein Drohmittel zu haben, könne man hierzu am besten einen Spatenstiel oder sowas verwenden.

😮 😮 😮

Ähm, war das jetzt sein ernst????

Japp, ein Hund bräuchte das und keine Streicheleinheiten oder gar Lobeshymnen. Wichtig wäre den Hund mal ordentlich zu vermöbeln, dann haut der nämlich auch nicht mehr ab. Bei seinen Hunden bräuchte er nur noch einen Zweig in die Hand nehmen und die würden vor ihm herkriechen.

👿

Mehr muss ich nicht sagen oder??? Gut, dass ich keinen Spaten in der Wohnung habe. Dann hätten wir das mit Beschleunigen der Arbeit mal probieren können. Und kräftige Schläge auf den Hinterkopf sollen ja das Denkvermögen erhöhen!!

👿

Gespräch beendet!

Kein Sterbenswort

11 Aug

kein sterbenswort Acht Jahre ist es her, dass David Becks Frau Elisabeth entführt und von einem Serienkiller ermordet wurde. Seither ist der Kinderarzt ein gebrochener Mann. Doch plötzlich scheint ihm jemand Botschaften von Elizabeth zuzuspielen: Dr. Beck erhält die Nachricht, dass seine Frau noch lebt. Man warnt ihn, kein Sterbenswort davon zu verraten, aber als das FBI auftaucht und David selbst des Mordes an seiner Frau verdächtigt, nimmt er die Suche nach ihr auf …

Wer auf Spannung, Korruption, Geheimnisse und atemlose Hetzjagden steht, der kann mit diesem Buch einfach nichts falsch machen. Oder anders, derjenige kommt nicht drum rum.
Selten bin ich durch ein Buch so gehetzt, wie durch dieses…immer im Hinterkopf: du musst das Rätsel lösen!

Meine Lesezeit betrug ca. 4 Stunden, was denke ich für das Buch spricht. Blöd nur, dass alles andere daneben liegen bleibt und einen nicht die Bohne interessiert. 😉

Bild © by Amazon

Flickr oder Fotocommunity?

9 Aug

Schon seit geraumer Zeit beschäftigt mich die Frage, was denn nun besser ist – Flickr oder Fotocommunity.
Und dann gibt es da ja auch noch Deviantart, wobei ich mich mit dieser Plattform nicht wirklich auseinandergesetzt hab. 😳

So richtig bin ich immer noch nicht zu einem Schluss gekommen. Ich finde alle Plattformen haben ihre Vor- und Nachteile.

Fangen wir aber mit der Fotocommunity an.
Die FC scheint ja immer etwas verrufen zu sein – Buddygesellschaft und so. Und sicher muss man zugeben, dass diese Plattform (wie meiner Meinung nach alle anderen auch) in etwa so tickt. Wer kommentiert, bekommt Kommentare. Aber ganz so einfach ist dann doch nicht. Was mir persönlich an der FC sehr gefällt ist, dass man recht schnell (auch als Neuling) Kontakt zu Fotografen knüpfen kann. Das wiederrum birgt den Vorteil, dass man eben auch sehr viel lernen kann. Aber nicht nur das – man kann auch sehr gute Freundschaften schließen, die über die Knipserei hinausgehen.
Die FC ist für mich eher auf die klassische Fotografie gerichtet. Natürlich gibt es auch dort „Ausreißer“ oder „Experimente“, aber nach denen muss man schon sehr geduldig suchen oder durch Glück drüberstolpern.
Zudem bietet die FC eine Reihe an Fotowettbewerben und Hinweißen zu Workshops aller Art.

Kommen wir zu Flickr.
Flickr ist irgendwie anders. Ich persönlich hab den Eindruck, dass dort weniger die klassische Fotografie gezeigt wird. Es geht bunter zu und man findet mehr „Fotoexperimente“. Flickr dient mir als Anreiz, was so alles möglich ist und was man mit einfacher Technik doch so hinbekommen kann. Man merkt, so ganz erklären kann ich es nicht. 😉

Wingardium Leviosa von *Tiny Dancer* wishes, wishes von ~stellar.sky [going to be gone for 2 weeks!] One day I'll fly away von Aileenie Under the Palm Trees von byJosh
Apocalypse von JuttaMK  von geneoh! I will stand alone von wallatrope Monster saga - The Queen von gismaster~BackOnAugustThe24th~
They will be ready von gismaster~BackOnAugustThe24th~ There's Something About....Fog? von Matthew Stewart | Photographer busted von ReArVieWm♪RR✫r New York - Brooklyn Bridge Sunset von Philipp Klinger
* von bluecut Trying my built-in flash von Emma Roos for ever and ever von mattrulez Enjoy The Silence von Jueno [ Ricey ]


Die kleine Bilderauswahl ist aus meinen Favoriten von Flickr (Martin Gommel von kwerfeldein nennt es auch gern Browserfruits). Das heißt alle Fotos unterliegen dem Copyright des jeweiligen Fotografen dort. Ich mache mir diese ausdrücklich nicht zu eigen, sondern möchte lediglich meine Favs zeigen. Sicher ist sicher :mrgreen:

Das Gleiche hätt ich gern mit meinen Favs aus der FC gemacht, aber leider hab ich da den Dreh noch nicht raus oder aber es geht einfach nicht. Sollte ja auch möglich sein. 😉

Naja jedenfalls, was ich fragen wollte.
Welche Plattform mögt ihr und vorallem warum?
Das würde mich doch stark interessieren.

Sommerloch?

6 Aug

Sachte mal, hat Euch da draußen das Sommerloch gepackt??? :mrgreen:

Ok, ich geh dann mal zum Justiz Sommerfest!
Seit 6 Jahren nun hat der Wettergott endlich mal wieder ein Auge zugedrückt und beschert uns super geniales Sommerwetter. Da schmeckt der Cocktail zur Live Band gleich besser.

Man liest sich…..*skol*

Hauptsache ich bekomm morgen früh zu meiner heiß geliebten verwaltungspraktischen AG meinen geschunden Körper aus dem Bett.

Fehlerquote

3 Aug

Vielleicht sollte ich ein Quiz starten, aber wer könnte so verquer denken. :mrgreen:

Eigentlich dürfte es doch nicht soooo schwer sein für einen Juristen eine lösbare und fehlerfreie Klausur zu stellen. Aber falsch gedacht – das ist schon eine richtige Herausforderung. Als Laie, so wie wir welche sind, wird das aber auch schwer unterschätzt. Man stelle sich vor, da ist ein riesen Pool an Klausuren (schätzungsweise an die 150) und da die Richtige herauszufiltern, kann einen schon vor unüberwindbare Grenzen stellen. Noch dazu kommt, dass der Aussuchende ja soooo viele Baustellen zu bearbeiten hat, dass er Freitags erst um 14 Uhr nach Hause kommt.
Ich bitte daher den geneigten Leser um ein bißchen Mitleid – ooooooooooh – und ein gehöriges Maß an Verständnis.

So nun aber zur Fehlerquote. Wir schreiben planmäßig 4 fünfstündige Klausuren aus der Verwaltungspraxis.

Die erste Klausur ging – oh Wunder – reibungslos über die Bühne.

Die zweite Klausur wies einen Fehler auf, der nicht beabsichtigt sein konnte – ein Steuerbescheid für das falsche Jahr. 😕 Naja gut – dann ist er eben aus dem Grund rechtswidrig und verletzt den Widerspruchsführer in seinen Rechten. Ob nun aus dem Grund oder aus dem Horrorgeschreibsel des zuständigen Referenten war irgendwie egal.

Die dritte Klausur – ich berichtete – war eine reine Blamage für den Aussuchenden. *klickfürinteressenten*

Die Wiederholungsklausur war fehlerfrei. Merkwürdig, aber ohne Fehler. *nochmalklickfürdengeneigtenleser*

Nun kommen wir zum Abschluss – der vierten Klausur, welche heute geschrieben wurde. Und wieder war es schier unmöglich eine fehlerfreie Klausur zu stellen. Die Daten war völlig verdreht – mal sprach man vom 09.06., dann wieder vom 07.05., und schließlich vom 07.06.. Ja wir können ja alle mal eine Runde raten, welcher Tag nun richtig ist. :mrgreen:
Aber damit nicht getan. Da es um eine Fahrtenbuchauflage nach der Straßenverkehrs – Zulassungs – Verordnung war es denkbar angebracht diese Verordnung auch zur Verfügung zu haben. Ja, ja….liebe Leser. Man sollte meinen, der Satz:

Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung.

gilt auch in der Verwaltung. Ja, ja…..*träller*
Diese VO befindet sich jedoch im Schönfelder Ergänzungsband und dieser jene war nicht für die Klausur zugelassen. Naja dann raten wir eben ein bisschen und lassen unsere Fantasie spielen. Geht alles, wenn man nur muss. Schließlich wies mich unser AG Leiter letztens darauf hin, dass man als Referent auch nicht immer alle Unterlagen zur Verfügung hat. Ja ne is klar – das erklärt so manchen Schwachsinn in den Bescheiden. 😉

Zählen wir also zusammen. 5 Klausuren – davon 3 fehlerhaft. Eine nette Fehlerquote.

Es ist aber auch schwierig so eine Klausur auszusuchen und da mal drüber zu schauen, ob alles stimmt.

Wer Sarkasmus findet, liest richtig und darf ihn behalten.