Archiv | Januar, 2010

Staatsanwaltschaft…

29 Jan

ich komme….. :mrgreen:

Gestern war die Zusage der hiesigen Staatsanwaltschaft in der Post. 1 von 2 Stellen gingen also an mich. *yeah*

Die Wahlstation von 01.06. – 31.08. kann kommen. 🙂

Nun fragt sich sicher der oder ander warum ich mir ausgerechnet diese Stelle ausgesucht habe. Das kann ich gern ausführlich beantworten.

Zunächst einmal hat mir die StA Station sehr viel Spass bereitet. Es war Streß, aber es war genial. Es ist sicher kein Jura auf Hochreck, aber dennoch zählt der juristische Bauch, das Feingefühl für den Fall und die Genauigkeit im Detail.

Am meisten reizt es mich ein Amtsanwaltsdezernat zu übernehmen (genau das bekommen wir!!!!), ein Büro, 2 mal die Woche Sitzungsdienst und der alltägliche Wahnsinn.

Wenn ich das nicht mögen sollte, sollte ich meinen Berufswunsch überdenken. Für mich ist es also eine Testphase für die Zukunft. Und für den Fall der Fälle eines Bestehens des schriftlichen Examens dürfte ich durch die Sitzungen zumindest mündlich nicht auf den Mund gefallen sein. Plädoyers sollten  das nötige, selbstsichere, Auftreten mit sich bringen und schulen.

Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit. :mrgreen: (man sagt, das sei die halbe Miete und alles kann frau ja nicht können)

post scribere:  ich lächle nur vordergründig der Prüfung entgegen…..das dahinter schreit nach Panik.

Tipp des Tages

27 Jan

Am einfachsten ist es für Sie im Examen, wenn sie sich die Norm ansehen und schauen, ob die Voraussetzungen erfüllt sind!

Ich finde es soooo gut, uns diesen Ratschlag noch vor dem Examen zu erteilen. Da ist mir echt ein Licht aufgegangen und ich glaube, so kann wirklich nichts mehr schief gehen im Examen.

:mrgreen:

Oh man, wenn es nicht so schlimm wäre, dann wäre es schon wieder nur zum Lachen.

Kann mich mal jemand zwangsvollstrecken??

26 Jan

Also den Montag könnte man auch gut und gerne als Hölle bezeichnen. Nicht nur, weil es eben Montag ist (und wir im allgemeinen diesen Tag hassen wie die Pest), sondern vorallem weil es der Tag des Zwangsvollstreckens ist.

Morgens 5 Stunden Arbeitsgemeinschaft „Zwangsvollstreckung“ und Abends 2 Stunden Rep „Zwangsvollstreckung“.

Danach rockt der Kopf bis tief in die Nacht: Titel, Klausel, Zustellung und beginnt von vorn.

Ja, ja diese rudimentäre Klausel, die wohl jeder Ref kennt. Wenn es dabei nur bleiben würde. Nein, da jagt uns der Repititor im Affentempo quer durch die Künste der Zwangsvollstreckung. Da kommt selbst die Arbeitsgemeinschaft nicht hinter her. 😮

Einfache Klausel, qualifizierte Klausel, Rechtspfleger, UdG, Zustellung, Vorpfändung, formelle Einwendungen, materielle Einwendung, eben jene in der Klage auf Klauselerteilung, Erinnerung, Klage gegen Klausel, Einstellung der Zwangsvollstreckung.

Alles kein Problem, wenn es an einem Abend nicht ca 10 unterschiedliche Fälle wären, welche wir bearbeiten.

Aber nein, ich will mich nicht beschweren. Durch das Rep sind jene Teilnehmer der AG um Längen voraus. Das bringt den Vorteil, dass man die Thematik in der AG nochmals wiederholen kann. Und Wiederholungen sollen ja zum gewünschten Ergebnis führen, nech….Hauptsache es bleibt drin, im Kopf.

Noch 9 Wochen und 1 Tag……

Püppi – Sonntag

24 Jan

Heute nun – endlich – nach scheinbar endlosen 6 Wochen, waren wir zu Besuch beim süßesten Baby der Welt.

Das war (wie Conni immer so schön schrieb) Brausepulver fürs Herz!!!  ♥ ♥ ♥

Die kleine Maus ist einfach zuckersüß und sie riecht so gut. Wie sie irgendwann bäuchlings in Fliegerposition auf meinem Arm eingeschlafen ist, dieses Knattern von sich gegeben hat und zusammen „geknüllt“ beim Liebsten auf der Brust schlummerte – hach, da schlägt das eigene Herzchen bis zum Hals.

Und diese feinen, dunkelbraunen und vorallem zahlreichen Haare. Das nenn ich ne Trendfrisur mit zur Seite abgeschrägtem Pony. Hach……

Ein zuckersüßer Sonntag!!! Danke!!!

Rastlos

17 Jan

Genau so fühl ich mich momentan und ich kann nicht damit um. 😕

Ich weiß nicht, wohin mit mir. Ich fühl mich wie der Hamster im Laufrad, ohne den Ausstieg zu erwischen. Ich sitze vor meinem Schreibtisch und möchte nur noch raus. Bin ich dann draußen, will ich nur noch rein. Ich tigere so vor mich hin, kann mich nicht konzentrieren und muss es doch.

Und das ist anderen nicht verborgen geblieben.

In einem Gespräch mit meiner Ausbilderin kam dies auch zur Sprache und ehrlich gesagt, hat sie mich damit kalt erwischt. Ich kam mir vor, als hätte man mich in einen Kübel mit Eis gesteckt. Mir blieb die Luft weg, als würde es mich erdrücken. Die Kehle schnürt sich zu und man kann nicht mehr sprechen.

Sie meinte es nur gut, wollte sicher nicht in ein Wespennest stechen. Tat es aber doch. Man sah es mir an…..am liebsten hätte ich die Flucht ergriffen. Aber wem hilft das??? Mir sicher nicht.

Ihr Rat an mich, ich solle meine Arbeit massiv zurück schrauben, mich aus dem laufenden Kanzleigeschäft etwas zurück ziehen, den Kopf frei bekommen. Ich würde viel zu viel tun – hätte stets und ständig das Examens P in den Augen.

Oh ja, man merkt es mir an. 3 Abende in der Woche Repititorium, 2 Tage Arbeitsgemeinschaft und 2 Klausurenkurse fordern meine Kraft zuzüglich zur bisherigen Kanzleiarbeit.

Ich weiß, dass das so ist und habe dennoch ständig das Gefühl zu wenig zu machen. Und so tigere ich innerlich wieder umher.

Hääääää???

5 Jan

Kann mir mal bitte jemand da draußen erklären, welchen Beitrag „ihr“ seit gestern dauernd anklickt.
In meiner Statistik rockt gerade ein Artikel unter dem Titel „home page“ wie nix gutes und schießt durchs Dach.

😕

Ich habe aber gar keinen solchen Artikel in meinem Blog!!!
Ich versteh die Welt nicht mehr.
Seht ihr vielleicht etwas, was ich nicht sehe???